Auswahl Info´s

1. Inbetriebnahme: Die erste Wäsche

Ist Ihre neue Waschmaschine aufgebaut und installiert, müssen Sie vor der ersten Wäsche unbedingt Folgendes beachten:

  1. Nehmen Sie die Transport Sicherung heraus! Diese sorgt während des Transportes dafür, dass die Trommel an ihrem Platz gehalten wird und nicht frei schwingen kann. Bleibt die Transport Sicherung beim Waschgang eingebaut, wird die Unwucht der Wäsche ungemindert auf das Gehäuse übertragen und Ihre Maschine hüpft und ruckelt stark.
  2. Danach sollten Sie die Maschine gut ausrichten. Die meisten Geräte haben dafür verstellbare Füße, mit denen man Unebenheiten im Boden ausgleichen kann. Ein schiefer Stand führt zu einer Unwucht im Lager, die auf Dauer den Verschleiß der Bauteile erhöht.
  3. Haben Sie dies erledigt, starten Sie zunächst einmal ein Programm ohne Wäsche. Jedes Neugerät wird beim Hersteller geprüft und durch den ersten Waschgang ohne Wäsche entfernen Sie mögliche Prüfwasserreste.
Danach können Sie mit dem Waschen Ihrer Wäsche beginnen.




2. Wie viel Wäsche waschen Sie?
Auf die Füllmenge und den Bedienkomfort kommt es an.


Fassungsvermögen: Von Single-Haushalt bis Großfamilie

Die Auswahl bei Waschmaschinen reicht von einem Fassungsvermögen von bis 5 Kilogramm Kilogramm bis hin zu Toplader für große Waschladungen bis zu 12 Kilogramm . Dabei ist immer das Trockengewicht der Wäsche gemeint. Grundsätzlich bestimmt die Menge der regelmäßig anfallenden Wäsche, welche Maschine am besten zu Ihnen passt. Die Waschmenge ist natürlich 
zum einen davon abhängig, wie viele Personen in einem Haushalt leben, aber zum anderen auch von Ihren Waschgewohnheiten. Wenn man die Haushaltsgröße als Anhaltspunkt nehmen möchte, gelten folgende Richtwerte:

  • Familien mit kleinen Kindern benötigen tendenziell eher eine große Trommel
  • Auch wenn Sie häufig Bettwäsche waschen, ist ein größeres Fassungsvermögen besser
  • Haben Sie einen Single Haushalt, möchten aber nur sehr selten waschen, werden Sie dennoch eine große Maschine auswählen



Jedoch sollten Sie bei der Auswahl zusätzlich auf Ihre Gewohnheiten und Ihren ganz individuellen Bedarf achten.

Übrigens: Eine Waschmaschine kann nur bei voller Auslastung energieeffizient waschen. Es sei denn sie besitzt eine Mengenautomatik, die den Wasserverbrauch an das Gewicht und an die Saugfähigkeit der Wäsche anpassen kann.




Bedienkomfort: Bequem muss es sein

So individuell wie Ihre Waschgewohnheiten sind, so individuell sind auch die Ansprüche an den Bedienkomfort. Auch hieran denken die Hersteller und bieten die unterschiedlichsten Varianten an. Einige Hersteller integrieren in ihren Waschmaschinen intelligente Systeme, die beispielsweise den Verschmutzungsgrad, die Wäschemenge oder auch die Wäscheart erkennen, passende Waschprogramme vorschlagen und automatisch Waschmittel- und Wasserzufuhr dosieren. Achten Sie auf eine übersichtliche Darstellung der einzelnen Programme im Bedienelement. Wenn Sie möchten, können Sie sich zum Beispiel für ein Bedienelement mit Touch-Display entscheiden. Ihren Rücken können Sie schonen, indem Sie einen Toplader wählen. Allerdings haben hier inzwischen auch Frontlader für Komfort beim Be- und Entladen gesorgt und bieten Modelle mit einer extra großen Einfüllöffnung oder schräg gestellten Wäschetrommeln. Und wenn die Waschmaschine in einem eher dunklen Raum steht, hilft eine Trommel-Innenbeleuchtung. Machen Sie es sich bequem und erfüllen Sie sich Ihren speziellen Bedienkomfort.





3. Welche Energieeigenschaften sind für Sie wichtig ? 

Das Energielabel.

Das neue EU-Energielabel: Zukunftsorientiert wie nie zuvor


Aufgrund stark steigender Energiepreise achten mehr und mehr Verbraucher beim Kauf einer Waschmaschine auf möglichst niedrige Folgekosten. Je besser die Energieklasse, desto mehr kann man im laufenden Betrieb sparen. Am sparsamsten sind Modelle mit der Bestnote A+++. Geräte mit dieser Energieeffizienzklasse sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, sparen aber beim Verbrauch und senken so deutlich die Folgekosten. Rechnen Sie nach – langfristig gesehen überwiegen die Vorteile der Ersparnis bei den laufenden Kosten. Einige Geräte haben zudem einen separaten Warmwasseranschluss. Die Maschinen sparen so zusätzlich Energie, da sie das Wasser nicht aufheizen müssen. Das Erhitzen des Wassers über die normale Heizung des Hauses verbraucht ca. 20 Prozent weniger Energie.


Das EU-Energielabel: Ratgeber in Sachen Sparsamkeit

Damit Sie die verschiedenen Geräte schnell miteinander vergleichen können, gibt es ein europaweit einheitliches Etikett, auf dem sich in kompakter Form die wichtigsten technischen Daten wie zum Beispiel Strom- und Wasserverbrauch befinden. Seit Ende 2011 ist das neue EU-Energielabel für alle Waschmaschinen-Neugeräte Pflicht. Waschtrockner können dagegen das alte Label behalten. Bei Waschmaschinen hat sich die Skala der Energieklassen bis zu A+++ erweitert. Die Angabe der Reinigungswirkung gibt es nicht mehr, da alle Geräte mindestens die Klasse A erfüllen müssen. Anstelle des Energieverbrauchs pro Waschgang tritt nun der jährliche Energieverbrauch. Und zusätzlich wird auch der Lärmpegel beim Waschen und Schleudern angegeben.




Der Energieverbrauch: Die Klasse entscheidet

Die Energieeffizienzklasse befindet sich ganz oben auf dem Energielabel. Bei Waschmaschinen gibt es die Klassen A+++ bis D. Darunter lesen Sie, wie viel kWh (Kilowattstunden) pro Jahr – und zwar basierend auf 220 Standardwaschvorgängen im Jahr – verbraucht werden. Bei Waschtrocknern finden Sie noch die alten Klassen A bis G und die Angabe des Energieverbrauchs in kWh pro Waschprogramm (Waschen und Schleudern) im Standardprogramm „Baumwolle 60°C“ sowie pro komplettem Waschprogramm inklusive Trocknen. Geräte mit einer sehr guten Energieeffizienzklasse sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, sparen aber beim Verbrauch und senken so deutlich Ihre Stromkosten. Langfristig gesehen überwiegen die Vorteile der Ersparnis bei den laufenden Kosten. Einige Geräte haben zudem einen separaten Warmwasseranschluss. Die Maschinen sparen so zusätzlich Energie, da sie das Wasser nicht aufheizen müssen. Das Erhitzen des Wassers über die normale Heizung des Hauses verbraucht ca. 20 Prozent weniger Energie.


Der Wasserverbrauch: Intelligentes Sparen hat Zukunft

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Wasserverbrauch. Auch ihn finden Sie auf dem EU-Label. Hier gibt es deutlichere Unterschiede bei den Geräten als in der Energieeffizienzklasse. So gibt es inzwischen Maschinen, die keine Standardmenge an Wasser verbrauchen, sondern den Verbrauch durch Sensoren steuern, die Füllmenge und Verschmutzungsgrad analysieren. Bei Waschmaschinen ist angegeben, wie viel Liter Wasser pro Jahr – und zwar basierend auf 220 Standardwaschvorgängen im Jahr – verbraucht werden. Bei Waschtrocknern finden Sie noch die Angabe des Wasserverbrauchs pro Betriebszyklus (Waschen, Schleudern und Trocknen) bei Verwendung der Standardprogramme. Um eine wirkliche Vergleichbarkeit zu erzielen, müssen Sie zunächst den im Label angegebenen Wert durch die Kilogrammzahl der Wäschezuladung teilen. Denn eine Maschine mit 12 Kilogramm Zuladung verbraucht mehr Wasser als eine, die nur halb so viel Wäsche aufnimmt. Besonders sparsame Geräte kommen mit etwa 6 Litern je Kilogramm Wäschezuladung aus.




Die Schleuderleistung: Gut getrocknet nach Programm

Wie gut die Waschmaschine schleudert, können Sie anhand der Schleuderwirkungsklasse sehen, die sich ebenfalls auf dem neuen EU-Label befindet. Sie sagt aus, wie trocken oder wie feucht die Wäsche aus der Waschmaschine kommt. Es gibt sieben Schleuderwirkungsklassen von A bis G, wobei A auf ein sehr gutes Ergebnis mit einer Wäsche-Restfeuchte von weniger als 45% hinweist und G auf ein schlechtes Ergebnis mit einer Wäsche-Restfeuchte von 90% oder mehr. Gerade wenn Sie Ihre Wäsche in einem Wäschetrockner trocknen, wirkt sich eine gute Schleuderleistung positiv auf den Energieverbrauch aus und hilft beim Sparen. Zusätzlich geben die Hersteller Schleuderzahlen in Umdrehungen pro Minute (U/min) an. Bei den meisten Geräten kann zwischen mehreren Umdrehungszahlen gewählt werden. 1.200 bis 1.400 Umdrehungen pro Minute genügen in der Regel – für nahezu schranktrocken geschleuderte Wäsche sind aber höhere Zahlen sinnvoll. Beachten Sie aber, dass eine höhere Schleuderzahl auch ein stärkeres Knittern der Wäsche bedeutet.


Der Kostenvergleich: Gut getrocknet nach Programm

Eine neue Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A hat ungefähr ein Drittel höhere Folgekosten als eine neue Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A+++. Und eine ältere Waschmaschine verbraucht sogar mehr als das Doppelte. Rechnen lohnt sich also.







4. Welche Waschprogramme brauchen Sie?

Von Basis- bis Sonderprogramm

Basisprogramme: Die Klassiker


Die Anzahl der Programme ist bei Waschmaschinen recht unterschiedlich, die Basisprogramme finden Sie aber immer. Zur Grundausstattung gehören Programme für Bunt- und Kochwäsche (20 bis 95 Grad), Feinwäsche (20 bis 40 Grad), Wolle (Kaltwäsche oder bis 30 Grad) und ein Pflegeleicht-Programm (20 bis 60 Grad). Damit lässt sich Wäsche bereits individuell und schonend reinigen. Welche Sonderprogramme Sie darüber hinaus noch benötigen, ist abhängig von Ihrem Anspruch und Ihren Gewohnheiten.



Bunt- und Kochwäsche

Bunt- und Kochwäsche

Hier können Sie mit kompletter Auslastung bei 20 bis 95 Grad waschen und mit voller Drehzahl schleudern. Kochwäsche über 60 Grad ist nur dann noch notwendig, wenn die Wäsche absolut bakterien- und keimfrei sein soll. Farbige Stoffe können bei zu hohen Temperaturen abfärben, deshalb sollten Sie maximal 60 Grad einstellen.





Pflegeleicht

Pflegeleicht

Dieses Programm ist für relativ unempfindliche Textilien gedacht. Sie sollten die Maschine maximal zur Hälfte laden, da die Trommel Bewegung etwas reduziert und der Wasserstand auf mittlerer Höhe ist. Damit die Wäsche nicht so stark knittert, wird hier nicht mit voller Kraft geschleudert.






Feinwäsche

Feinwäsche

Das Programm bietet sich für besonders empfindliche Wäsche wie Seide oder Satin an. In die Trommel darf nur sehr wenig Wäsche zwischen 1 und 2,5 Kilogramm. Ein hoher Wasserstand lässt die Wäsche schwimmen und die Trommel Bewegungen sind reduziert. Auch beim Schleudern stellt sich die Maschine auf die empfindlichen Materialien ein.





Wolle

Wolle

Darf Wolle laut Waschschild auf der Kleidung gewaschen werden, dann bei maximal 30 Grad. Im Wollprogramm wird mit viel Wasser gewaschen, mit sehr geringen Umdrehungen geschleudert und die Bewegungen der Trommel beschränken sich auf ein Minimum. Auch hier sollte nur sehr wenig Wäsche in die Maschine.




Sonderprogramme: Die Speziellen

Vielen Verbrauchern ist es wichtig, besonders individuell und schnell zu waschen. Deshalb haben die meisten neuen Waschmaschinen zusätzlich zu den Basisprogrammen auch Sonderprogramme. Oft sind diese kürzer und damit effizienter. Welche davon für Sie nützlich sein können, hängt ganz von Ihnen ab. Hier finden Sie eine kleine Auswahl gängiger Sonderprogramme.

Expresswäsche / Kurzprogramm:
Alle Programmteile werden verkürzt durchlaufen und so ist die Wäsche bereits nach nur 15 Minuten oder einer halben Stunde fertig. Die Trommel darf nur sehr gering mit leicht oder normal verschmutzter Wäsche beladen werden.

Energiesparprogramm:
Hier können kleine Wäschemengen mit reduzierter Wasser- und Energiemenge gewaschen werden. Denn die Wäsche wird länger in der Waschlauge eingeweicht. Einige Maschinen haben auch die Möglichkeit, Programme nur halb so lang laufen zu lassen.

Sensitiv-Programm:
Wichtig für sensible Menschen und Allergiker, denn die Wäsche wird restlos von Waschmittelrückständen und Staubpartikeln befreit. Die hohe Temperatur des Wassers wird länger gehalten und die Maschine führt einen zusätzlichen Spülgang durch.

Mix-Programm / Automatikprogramm / Mischwäsche:
Dieses Programm erspart das Trennen der Wäsche. Empfindliche Wäsche kann zusammen mit unempfindlichen Teilen gewaschen werden.

Jeans-Programm:
Es wäscht Jeans schonender als das Normalprogramm, Farbe wird nicht ausgewaschen und Extra-Spülgänge sorgen für die restlose Entfernung von Waschmittelrückständen.

Sportprogramm / Outdoorprogramm / Imprägnierprogramm:
Früher gehörten atmungsaktive Kleidungsstücke nicht in die Waschmaschine. Heute gibt es für sie spezielle Programme, denen Sie teilweise sogar Imprägniermittel zugeben können.

Hemden- / Business-Programm:
Unverzichtbar für alle, die viele Hemden oder Blusen waschen müssen. Eine kürzere Waschzeit und eine geringere Schleuderzahl sorgen für eine geringere Knitterbildung und damit auch für ein schnelles Bügeln.

Dessous- / Handwäsche-Programm:
Manche Kleidungsstücke wie Dessous oder andere empfindliche Materialien verlangen eine ganz besonders schonende Behandlung. Durch die reduzierten Trommelumdrehungen beim Waschen werden bis zu 1 kg Kleidung sogar schonender behandelt als bei einer Handwäsche.

Gardinen-Programm:
Gardinen werden durch eine Vorwäsche von Schmutz- und Staubpartikeln befreit, danach werden sie im Hauptwaschgang gewaschen. Nach dem Schleudern wird die Wäsche schonend bewegt, und damit starkes Knittern verhindert. Das erleichtert das Bügeln.




5. Welche Ausstattung ist für Sie wichtig?

Extras für Komfort, Sicherheit und intelligentes Waschen.

Komfort-Extras: Bequem und einfach
Komfort wird bei neuen Waschmaschinen groß geschrieben. Dazu gehört auch, jederzeit genau zu wissen, was das Gerät gerade macht, wie lange es noch braucht, wann es fertig ist etc. Natürlich können neueste Waschmaschinen bei Bedarf auch in ein sogenanntes Haus-Bus-System eingebunden werden. Es steuert, verknüpft und zentralisiert Informationen elektrischer Geräte eines Hauses.

Programmanzeige:
Über die Programmanzeige können Sie den Fortschritt des laufenden Waschvorgangs erkennen und wissen so genau, was die Maschine gerade macht.

Akustisches Signal:
Ein akustisches Signal, das Sie über das Beenden des Waschvorgangs informiert, ist insbesondere dann sehr sinnvoll, wenn Ihre Waschmaschine hinter der Küchenfront eingebaut und das Display nicht ständig zu sehen ist.

Start- / Endzeitvorwahl:
Sie können die Maschine jederzeit mit Wäsche beladen – wann das Waschprogramm starten soll, bestimmen Sie anhand der Startzeitvorwahl. Oder Sie legen über die Endzeitvorwahl die Uhrzeit fest, wann die Wäsche fertig sein soll. Die Waschmaschine startet automatisch. So können Sie zum Beispiel den günstigeren Nachtstrom nutzen. Wenn Sie zur Waschzeit nicht zu Hause sind, sollten Sie unbedingt auf ausreichende Sicherheitsvorkehrungen wie einen Aqua-Stopp oder beispielsweise einen doppelwandigen Zulaufschlauch achten.

Leiser Motor:
Insbesondere wenn Ihre Waschmaschine in der Wohnung steht, werden Sie dankbar für einen besonders leisen Motor sein. Einige Hersteller achten hierauf und bieten dementsprechende Modelle an, die manchmal sogar ein extra leises Nachtprogramm haben.

Intelligentes Waschen: Sauber und sparsam

Neue Waschmaschinen der höheren Preisklasse sind häufig mit intelligenten Funktionen ausgestattet, die einen noch sparsameren Umgang mit Wasser, Energie und Waschmittel ermöglichen. Das kann sich langfristig auszahlen.

Mengenautomatik:
Sensoren messen das Gewicht und den Verschmutzungsgrad der Wäsche und stimmen das Programm exakt darauf ab. Damit verbraucht die Maschine nur so viel Strom und Wasser wie nötig.

Beladungserkennung:
Das Gewicht der Wäsche wird in einem Display angezeigt. Dies ist sinnvoll, um die Maschine genau richtig und damit hocheffizient zu beladen.

Dosieranzeige: 
Auch hier erkennen Sensoren das Gewicht der Wäsche. Im Display wird die Dosierempfehlung für das Waschmittel angezeigt.

Dosierautomatik:
Über eine intelligente Dosierautomatik wird Flüssigwaschmittel und Weichspüler präzise dosiert. Ihre Wäsche wird automatisch mit der optimalen Waschmittelmenge gewaschen. Dies sorgt gleichzeitig auch für einen möglichst geringen Wasserverbrauch.

Fuzzy-Logik:
Absolut ressourcensparend ist die sogenannte Fuzzy-Logik. Sie erkennt nicht nur die Wäschemenge, sondern auch die Wäscheart und passt automatisch das Waschprogramm an. Sensoren überwachen den Waschvorgang, regeln die Trommelbewegungen und die Laufzeit. Sparsamer geht es nicht.

Warmwasser-Anschluss:
Einige Geräte haben einen separaten Warmwasseranschluss. Die Maschinen sparen so zusätzlich Energie, da sie das Wasser nicht aufheizen müssen. Das Erhitzen des Wassers über die normale Heizung des Hauses verbraucht ca. 20 Prozent weniger Energie.

Sicherheit: Rundum geschützt:

Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollten Sie unbedingt auf das Wasserschutz-System achten, denn gerade Wasserschäden können viel Geld kosten. Dabei werden verschiedene Systeme – teilweise sogar mit Hersteller-Garantie – unterschieden: Ein sogenannter einfacher Wasserschutz ist ein doppelwandiger Zulaufschlauch, der eventuell austretendes Wasser durch eine zweite Schlauchwand auffangen kann. Ein Mehrfachwasserschutz (MWS) besteht aus einem elektrisch gesteuerten Zulaufventil mit Sicherheitsniveauschalter, einem im Gerät integrierten Überlaufschutz, der dafür sorgt, dass die Trommel nicht überlaufen kann und einem Zulaufschlauch mit erhöhter Druckfestigkeit. Beim Mehrfachwasserschutz plus (MWS +) haben die Geräte zusätzlich noch einen doppelwandigen Zulaufschlauch mit mechanischem Sicherheitsventil (Aqua-Stopp) an der Verschraubung zum Wasserhahn. Der Vollwasserschutz (VWS) bietet noch mehr Sicherheit: Zusätzlich sind diese Waschmaschinen auch gegen Undichtheiten am Gerät sowie Auslaufen am Zulaufschlauch geschützt. Selbst bei abgeschaltetem Gerät wird eine Störung erkannt. Zu einem Rundum-Schutz gehört auch die Unwuchtkontrolle. Sie sorgt dafür, dass die Maschine sicher schleudert. Ist die Wäsche in der Trommel ungleichmäßig verteilt, wird der Schleudervorgang unterbrochen und die Wäsche neu verteilt. Die Maschine hat damit einen sicheren Stand und kann nicht wandern oder stark vibrieren.





6. Schnelle Entscheidungshilfe
Welche Waschmaschine passt zu Ihnen?



7. Tipps & Tricks

Zum Sparen:
  • Wenn Sie die Möglichkeit eines Warmwasseranschlusses nutzen, können Sie den Wasserverbrauch leicht und den Energieverbrauch sogar deutlich verringern. Ganz besonders, wenn Sie eine effiziente Warmwassererzeugung, zum Beispiel über eine Wärmepumpe oder über Solarkollektoren im Haus haben.
  • Neu auf dem Markt sind Waschmaschinen mit Smart-Grid-Technologie, die erkennen, wann Strom wenig kostet und sich dann automatisch einschalten.
  • Beladen Sie die Waschmaschine möglichst mit der für das jeweilige Programm zulässigen Höchstmenge. Der Strom- und Wasserverbrauch pro Kilogramm Wäsche ist immer dann am niedrigsten, wenn die Waschmaschine voll ist. Sehr nützlich ist dazu eine automatische Beladungserkennung in der Maschine.
  • Moderne Waschmittel und Waschmaschinen machen den Kochwaschgang so gut wie überflüssig. Er bietet bezüglich der Waschwirkung heute keine besonderen Vorteile mehr. Bei sehr hartnäckiger Verschmutzung reichen 60 Grad Waschtemperatur völlig aus. Nur ab und zu kann es sinnvoll sein, zwischendurch einmal 90 Grad zu wählen.
  • Waschmaschinen entkalken

Die Energiepreise befinden sich auf einem konstanten Höhenflug. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen nach einer sparsamen Waschmaschine umsehen und diesem Aspekt beim Kauf mittlerweile fast ebenso viel Bedeutung beimessen wie der Waschwirkung. Und das kommt sowohl dem Geldbeutel wie auch der Umwelt zugute. Um sich vor dem Kauf eines neuen Gerätes über dessen Energieeigenschaften informieren zu können, gibt es das Energie-Label. Darauf sind unter anderem Energieeffizienz und Wasserverbrauch vermerkt. Abgebildet wird der Energieverbrauch durch Buchstaben von A bis G, wobei A eine besonders sparsame, G eine besonders ineffiziente Maschine abbildet. Der Wasserverbrauch dagegen wird in Litern je Waschdurchlauf angegeben.