Waschmittel & Co.

Welches Waschmittel ist das Beste ?
Damit jede Art von Wäsche nicht nur sauber sondern auch erhalten bleibt, ist die richtige Wahl des Waschmittels von entscheidender Bedeutung. Neben speziellen Hygienereinigern und Bleichmitteln dominieren die Vollwaschmittel und Feinwaschmittel den Markt. Es ist wichtig zu wissen, woraus Waschmittel im genauen bestehen, daher wird im Folgenden aufgelistet, welche Stoffe besonders oft in Waschmitteln enthalten sind.

Die Inhaltsstoffe der Waschmittel
Der erste und wichtigste Bestandteil von Waschmitteln sind Tenside. Tenside sind der wichtigste Teil in den Waschmitteln, da diese die Funktion haben, die Oberflächenspannung des Wassers zu brechen und es damit dem Wasser zu ermöglichen, die Schmutzpartikel abzulösen. Ein sehr bekanntes Tensid ist die Seife, welche allerdings aufgrund ihrer ungenügenden Waschwirkung und ihrer schädlichen Wirkung für die Wäsche bei hartem Wasser nicht mehr in Waschmitteln eingesetzt wird. Außerdem kann Seife Wolle schädigen, da diese sehr anfällig für alkalische Umgebungen ist. Bei Tensiden unterscheidet man zwischen anionischen und kationischen Tensiden. Erstere können besonders gut Schmutz ablösen, letztere haften sehr gut an der Wäsche und verhindern eine elektrostatische Aufladung der Wäsche. Kationische Tenside kommen daher weniger in Waschmitteln sondern vermehrt in Weichspülern vor.

Weil hartes Wasser fast überall in Deutschland vorkommt, muss das Wasser damit es zum waschen besser geeignet ist, enthärtet werden. Um diese Aufgabe zu erfüllen, sind in Waschmitteln auch Enthärter enthalten. Früher hat man für diese Aufgabe Phosphate dem Waschmittel beigegeben, was allerdings eine Überdüngung des Wassers und des Bodens hatte, weshalb diese heutzutage nicht mehr enthalten sind. Zeolithe oder Silikate werden momentan bevorzugt genutzt, wobei erstere starke Ausfällungen bei den Kläranlagen erzeugen. Da allerdings die Wasserhärte von Ort zu Ort stark schwankt, ist es mancher Ort möglich, dass mehr Waschmittel zum sauberen Waschen nötig ist. Die Wasserhärte erfahren Sie durch einen Anruf beim ihrem Wasserlieferanten oder durch Karten die im Internet verfügbar sind.

Den nächsten Bestandteil erwartet man weniger im Waschmittel, sondern viel eher im menschlichen Körper. Es sind aber tatsächlich Enzyme im Waschmittel enthalten. Wenn man darüber nachdenkt, macht das auch sehr viel Sinn, da Enzyme im menschlichen Körper die Funktion habe, die Verdauung und Aufnahme zu beschleunigen. Enzyme sind Katalysatoren und spalten damit komplexe Makronährstoffe wie Eiweiß oder Kohlenhydrate in weniger komplexe Nährstoffe auf. Damit lässt sich aber auch der Schmutz wesentlich besser von der Kleidung lösen.

Der letzte wichtige Bestandteil sind die optischen Aufheller sowie das Bleichmittel. Beide bewirken, dass vergilbte oder ergraute Kleidung wieder weiß aussieht bzw. weiß wird. Optische Aufheller legen sich auf die Kleidung und reflektieren ultraviolette Strahlung als violettes Licht. Diese überdeckt dann den Graustich bzw. die Vergilbung. Allerdings könne sie auch unerwünschte Farbveränderungen bewirken. Bleichmittel hingegen basieren auf die Freisetzung von aggressivem atomarem Sauerstoff. Dieser reagiert mit den unerwünschten Farbflecken, allerdings auch mit empfindlicheren Textilfarben und löst sie von der Kleidung. Damit Bleichmittel wirken werden zusätzlich noch Bleichaktivatoren zugesetzt. Außerdem muss die Wäsche bei mehr als 40 °C gewaschen werden damit das Bleichmittel aktiv wird.

Vollwaschmittel und Feinwaschmittel
Vollwaschmittel enthalten neben Tensiden, dem Enthärter und den Enzymen auch Bleichzusätze und Füllstoffe. Der Verbraucher hat durch die einfache Handhabung allerdings nicht die Möglichkeit, die Menge der einzelnen Komponenten richtig zu dosieren. Wenn man z. B. sehr hartes Wasser hat, muss man mehr Vollwaschmittel zusetzten, damit das Wasser richtig enthärtet wird. Dabei werden dann aber die anderen Zusätze überdosiert, was in farbloseren Klamotten enden kann. Dafür sind Vollwaschmittel wie schon erwähnt sehr einfach in der Handhabung.

Feinwaschmittel enthalten hingegen, genauso wie Colorwaschmittel auch, keine Bleichzusätze und sinddaher wäsche- sowie auch umweltschonender. Sie verstärken die Farben in den Klamotten, wodurch sie allerdings Kleidung nicht aufhellen können. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Entwicklung von Flüssigwaschmitteln, da diese auf Wasser als Füllstoff basieren und dadurch gleichzeitig der Tensidgehalt höher ist. Auch Flüssigwaschmittel enthalten keine Bleichmittel.

Ideal sind sogenannte Baukastenwaschmittel. Diese bestehen aus drei verschiedenen Komponenten, welche dem Benutzer das genaue Dosieren ermöglichen. Genauer bestehen Baukastenwaschmittel aus Tensiden, Enthärter und Bleichzusätzen. Benutzt man nur die ersten beiden Komponenten, hat man ein Colorwaschmittel das die Farben erhält, fügt man die Bleichzusätze dazu hingegen ein Vollwaschmittel. Der Mehraufwand wird mit einer besseren Dosierbarkeit und damit einer geringeren Umweltbelastung belohnt.


Wasch­mittel: Tipps und Waren­kunde
  • Color­wasch­mittel. Sie enthalten keine Bleiche, eignen sich für alle farbigen Textilien außer für Wolle und Seide. Color­wasch­mittel waschen in allen Programmen von kalt bis 60 Grad, schonen die Farben und schützen vor Farb­über­tragungen. Aber manche enthalten optische Aufheller, die Pastell­töne verändern können.
  • Fein­wasch­mittel. Sie sind konzipiert für pflegeleichte Wäsche in den Schon­programmen mit reduzierter Beladung, auch für die Hand­wäsche. Sie sollen Fasern und Farben schonen, enthalten keine Bleiche und meist keine optischen Aufheller. Oft kommen vermehrt schaum­bildende Seifen zum Einsatz. Dann bildet sich mehr Schaum beim Waschen. Das soll die Fasern schonen.
  • Pflegeleicht­wäsche. Das sind zum Beispiel dünne Blusen und Hosen, leichte Unter­wäsche und T-Shirts. Der Verbraucher erkennt sie am Pflege­etikett. Der Wasch­bottich, der die empfohlene Wasch­temperatur anzeigt, ist unter­strichen. Der Strich symbolisiert: Diese Teile in einem Schon­programm mit nur halb befüllter Trommel waschen.
  • Schwarz­wasch­mittel. Sie sind Color- oder Fein­wasch­mittel mit der Auslobung speziell für dunkle Textilien.
  • Woll­wasch­mittel. Das sind die Spezialisten für Wolle und Seide. Sie sind ph-neutral und enthalten keine Proteasen. Proteasen sind eiweiß­spaltende Enzyme, die Woll- und Seidenfasern zerstören können.
  • Voll­wasch­mittel. Sie waschen Weißes und farb­echte Textilien mit starken Verschmut­zungen und Flecken, in allen Programmen und bei allen Wasch­temperaturen. Voll­wasch­mittel heißen oft auch Universalwasch­mittel, Universalgel oder Kraftgel. Im Zweifel erkennen Sie es daran, dass der Zusatz „Color“ fehlt. Meist steht auch „95 Grad“ auf der Packung. Pulver für Weißes enthalten Bleiche und optische Aufheller. Sie waschen besonders sauber und hellen auf. Aber Farben können sich verändern.
  • Knitter­bildung. Textilien knittern in einem Schon­programm mit geringer Beladung weniger als in einem Bunt­programm mit prall gefüllter Trommel. Dafür brauchen Sie kein Fein­wasch­mittel. Ein Color­wasch­mittel erzielt den gleichen Effekt.
  • Dosieren. Senken Sie die Wäsche- und Wasch­mittel­menge, wenn Sie ein Color­wasch­mittel im Pflegeleicht­programm einsetzen. Angaben dazu finden Sie auf den Flaschen.
  • Helle Streifen. Auf dunklen Sachen kommen Streifen nicht nur von Pulver­ablagerungen. Bei starker mecha­nischer Bean­spruchung in der Trommel wird manchmal schlicht die Farbe abge­rieben. Abhilfe: Teile auf links waschen, Schon­wasch­gang wählen, nied­rige Schleuder­leistung einstellen.

Tipps zum Waschen:
  • Trennen Sie Weißes von Farbigem und unempfindliche Textilien von Wolle und Feinem. So können Sie stets das optimale Waschprogramm wählen.
  • Waschen Sie Feinwäsche und Wolle bei maximal 30 Grad, Buntes bei 40 Grad und Weißes höchstens bei 60 Grad. Vorwäsche ist meist unnötig. Behandeln Sie Flecken und starke Verschmutzungen lieber mit Spezialmitteln.
  • Bakterien und Viren überstehen einen Waschgang unter 40 Grad mit bleichstofffreien Waschmitteln (Colorwaschmittel) ohne Probleme. Bleichstoffhaltige Vollwaschmittel wirken dagegen keimreduzierend. Je heißer die Waschlauge, desto besser. Kleidungsstücke, die bakterien- und keimfrei werden sollen, sollten daher als Kochwäsche mit einem Vollwaschmittel gewaschen werden.
  • Um Hartnäckiges wie Rotwein, roten Traubensaft oder Spinat aus der Wäsche zu bekommen, verreibt man zunächst Fleckenentferner, Gallseife oder Schmierseife auf den Flecken und lässt die Wäsche etwas einweichen. Danach wäscht man ganz normal in der Waschmaschine. Für besonders verschmutzte Wäsche bzw. bestimmte Fleckenarten haben einige Hersteller ihre Maschinen sogar mit einer Flecken-Automatik ausgestattet. Über das Display kann die Fleckenarten (Gras, Schokolade, Rotwein etc.) gewählt werden, und die Maschine stellt sich bei Temperatur, Trommelumdrehung und Einweichzeit darauf ein.
  • Je hochwertiger Ihre Kleidung ist, desto hochwertiger sollte auch Ihre Waschmaschine sein. So können Sie feine Textilien absolut schonend reinigen und besser vor Verschleiß schützen.




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Schadstoffe in der Kleidung

Neue Sachen riechen mitunter und das nicht gerade frisch. Im Gegenteil, es ist ein richtig chemischer Geruch, der nicht einmal eindeutig zugeordnet werden kann. Chemie ist ein ständiger Begleiter in der Bekleidungsindustrie, das fängt beim Anbau der Fasern für die Materialien an, führt über die Garnherstellung, die Stoffveredlung bis hin zu Verpackung und Transport.

Der Verbraucher will das eigentlich gar nicht wissen, dass ein Shirt aus Baumwolle fast die vierfache Menge an Chemie enthalten kann, wie es selbst auf die Waage bringt. Bedenklich kann man da nur sagen, aber auf Kleidung können und wollen wir alle nicht verzichten.

Der Geruch ist aber nun mal der einzige Anhaltspunkt, der uns im Laden direkt in die Nase springt. Daneben finden sich an vielen Textilien Waschhinweise, die beachtet werden sollten. Gerade abfärbende Textilien, wie Jeans, sollten nach wie vor mit Vorsicht genossen werden. Zwar reduziert sich der Anteil der Farbpigmente nach jedem Waschen, dennoch gelangen die Stoffe auf und in die Haut und das ist nicht gesund. Jeder hat das sicher schon einmal bei neuen, gewaschenen Jeans erlebt, dass sich nach dem Tragen an den Beinen blaue Spuren sichtbar machen. Auch bei Socken findet sich dieses Phänomen gerne.

Weitere Indizien für Chemie und einen hohen Kunstfaseranteil in Textilien, gerade bei Oberbekleidung, ist die unangenehme Verbindung von Schweiß, Fasern und chemischen Komponenten. Dieser Geruch geht meistens auch nicht mehr durch die Wäsche aus den Textilien heraus und sofort nach dem Tragen ist dieser beißende Geruch bei frisch gewaschener Wäsche wieder da. Da hilft eigentlich nichts mehr, außer der Entsorgung.

Allergische Reaktionen auf Schadstoffe in Textilien
Allergien, die scheinbar aus dem Nichts auftauchen, können auch von Chemikalien in Textilien herrühren. Rötungen, schuppige Haut, juckende Ausschläge können die Folge sein. Besonders die Dispersionsfarbstoffe, die zum Färben verwendet werden, sind als Allergieauslöser bereits bekannt. Das Problem an der ganzen Geschichte ist die Tatsache, dass die Folgen, die Chemikalien in Textilien auslösen können, weitestgehend unbekannt sind und auch die Untersuchungen dahingehend noch nicht ausgereift genug sind. Chemische Substanzen, wie Glyoxal, Organozinnverbindungen, Fomaldehyd, Stilbenen oder perfluorierte Polymere konnten in der Vergangenheit in Textilien nachgewiesen werden. Da es jedoch keine Zulassungspflicht für Textilchemikalien innerhalb der Europäischen Union gibt, sind die Hersteller in der Verantwortung, ihre Textilien als unbedenklich zu kennzeichnen. Doch hier finden sich so gut wie keine Hinweise an den Produkten. Meistens müssen erst konkrete Anhaltspunkte von Betroffenen vorliegen, bevor Textilien genauer analysiert werden.


Textilien mit Bedacht kaufen
Textilien, die völlig Chemie frei sind, die gibt es nicht. Der Verbraucher kann aber einiges tun, um beim Kauf Risikofaktoren von Anfang an auszuschalten. Natürlich bleibt da mitunter die Mode ein wenig auf der Strecke, aber wer etwas länger Ausschau hält, der findet auch modische Teile mit weniger Chemie. Als Alternative bieten sich ökologische Textilien, die sich längst vom Image des weiten Kartoffelsacks verabschiedet haben und sogar eigene Modetrends setzen. Allerdings bedeutet das auch einen höheren Preis.


Tipps, wie Sie der Chemie in Textilien auf die Schliche kommen und vorbeugen.
Wie schon erwähnt, ist der Geruch immer ein Anzeichen dafür, dass sich Chemie im Kleidungsstück befindet, da trügt die Nase nicht. Das, was in den meisten Fällen gerochen wird, ist sogar schädliches Formaldehyd. Das Etikett selbst bietet Angaben über den jeweiligen Faseranteil in Prozent, z.B. Baumwolle 70 Prozent, Elasthan 30 Prozent, usw. Das Etikett gibt jedoch noch weiteren Aufschluss über enthaltene Chemikalien. Aussagen, wie „Bügelfrei“, „Formstabil“ oder „Schmutzabweisend“ sind sichere Anzeichen dafür, dass hier Chemie im Spiel ist. Der Hinweis „Vor dem ersten Tragen waschen“, der sich bei fast jedem Kleidungsstück findet, sagt ebenfalls schon alles. Weitere Indizien sind „Von links waschen“, „Separat oder mit ähnlichen Farben waschen“ oder auch die „Handwäsche“ in einigen Fällen.

Nicht immer wird auf das Must Have gerne verzichtet, da ist das Ego sehr ausgeprägt. Wenn es nun mal die neue Chinohose in leuchtendem Rot sein muss, dann sollte sie jedoch unbedingt vor dem ersten Tragen richtig und nicht mit einem Sparprogramm gewaschen werden.

Auch beim Bügeln werden chemische Substanzen freigesetzt. Einige Chemikalien lösen sich durch Hitze regelrecht aus den Textilien heraus. Eine gute Belüftung verhindert, dass sich diese Elemente in der Luft festsetzen.

Der Verzicht auf Kleidung, die chemisch gereinigt werden muss, ist nicht immer möglich. Wer sich etwas Gutes tun will, der sollte darauf achten, dass diese Textilien nach der Reinigung noch mindestens einen Tag an der frischen Luft „ausdünsten“, bevor sie getragen werden.

Sind Ökotextilien eine Alternative?
Ökotextilien sind teurer als die herkömmlichen Textilen, dafür wird bei der Herstellung auf Kunstfasern komplett verzichtet. Reine Naturfasern sind drin, der Verbraucher kann sich an Prüfsiegeln, wie „Öko-Tex Standard 100“ oder „GOTS“, orientieren, um Kleidung zu finden, bei denen sich die Schadstoffe deutlich in Grenzen halten. Farbstoffe sind entweder ebenfalls natürlicher Art oder werden nur sehr sparsam eingesetzt. Die so genannte Veredelung verzichtet auf Chemie, hier wird der mechanischen Methode Vorrang gegeben. Noch immer stehen Öko-Textilien im Ruf, sie seien nicht modisch oder bieten keine große Auswahl, was Farben und Schnitte betrifft. Das hat sich aber längst geändert und wer die Augen aufhält, der wird besonders im World Wide Web, kurz Internet, schnell fündig. Natürlich sind diese Textilien in der Anschaffung teurer, aber der Gesundheit zu Liebe lohnt sich diese Investition allemal. Allerdings ist auch hier zu erwähnen, dass es die 100% schadstofffreien Textilien auch bei den Öko-Produkten noch nicht gibt.

Waschmaschinen und Trockner der neuen Generation
Das Waschen von farbintensiven Textilien oder solchen Kleidungsstücken, die nach Chemie „müffeln“ steht an erster Stelle. Mit einem Mal wird es hier nicht getan sein, aber die Wäsche soll schließlich auch nicht verwaschen aussehen. Waschmaschinen der neuen Generation lösen dieses Problem, denn sie gehen durch innovative Schontrommeln, intelligente Programme und einen hohen Technikstandard neu an die Sache heran. Auch die Energieeffizienz kann sich sehen lassen, so wird das Waschen nicht mehr zu einer teuren Angelegenheit. Die Waschmaschine muss keineswegs mehr bis oben hin voll sein, um effektiv zu waschen. Mengenprogramme, die Wasser- und Stromverbrauch an die eingefüllte Wäsche anpassen, erlauben auch das häufige Waschen von Textilien, die stark abfärben. Moderne Trockner behandeln die Wäsche sanft und sparen ebenfalls Energie ein. Wärmepumpentrockner weisen die exzellente Energieeffizienzklasse A auf, was bei Trocknern die echte Ausnahme ist.


Richtig Waschen



Tierhaare direkt beim Waschen entfernen

Alle Tierbesitzer kennen das Problem. Man besitzt einen oder mehrere Hunde bzw. Katzen. Ohne Unterlass verlieren diese Haustiere ihre Haare. Besonders auffallend ist die aber in der Zeit des Fellwechsels. In dieser Zeit haaren die Tiere teilweise sehr stark. Neben den gesundheitlichen Problemen die dies mit sich führen kann, gibt es auch optische Gründe, die Haare zu entfernen. Haare lassen sich zwar einfach mit dem Staubsauger vom Boden auf saugen, auf der Kleidung haften diese aber beharrlich. Der nachfolgende Text beleuchtet daher die Fragestellung näher, mit welchen Mitteln sich Tierhaare bequem, unkompliziert und zeitsparend von der Kleidung waschen lassen.

15 Millionen Haustiere in Deutschland
Laut einer Statistik der GfK Consumer Scan besaßen 2012 in Deutschland insgesamt 15 Millionen Haushalte Haustiere, davon 7,9 Millionen Katzen und 4,9 Millionen Hunde. Es gibt also sehr viele Menschen, die das Problem von Tierhaaren in der Kleidung kennen. Eine besonders bequeme und einfache Lösung des Problem ist es, die Tierhaare nicht aufwendig aus der fertig gewaschenen Wäsche zu bürsten, sondern sie bereits während des Waschgangs aus der Kleidung zu entfernen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. So bietet es sich z. B. an, mithilfe eines zusätzlichen Spülganges die Haare aus der Kleidung zu waschen. Dabei werden nicht nur die Tierhaare aus der Kleidung entfernt. Auch die Waschmittel bzw. Weichspüler Belastung in der Kleidung sind nach einem zusätzlichen Spülgang mit kaltem Wasser deutlich geringer. Mit dieser Option werden also auch Allergiker, die eine Waschmittelempfindlichkeit besitzen, voll auf ihre Kosten kommen. Dieser zusätzliche Spülgang lässt sich bereits bei fast allen modernen Waschmaschinen auswählen und kann daher von allen Besitzern einer solchen modernen Waschmaschine genutzt werden. Allerdings kann man diesen optionalen Spülgang auch als Grundlage für die Entwicklung einer neuen Zusatzoption nehmen und diese weiter entwickeln. Das Ergebnis zeigt Beko beeindruckend, die den zusätzlichen Spülgang als Basis für ihre “Pet Hair Removal” Funktion genommen haben.




Textilienpflege: Was die Symbole auf den Etiketten bedeuten





Einge­nähte Symbole zeigen, wie Textilien gewaschen, getrocknet oder gebügelt werden können. Nur einige erklären sich selbst – andere geben Rätsel auf. test hilft bei der Entschlüsselung.

                                                                                                                                                                                            Bunt­wäsche, Pflegeleicht, Fein­wäsche

Zahlen in einem stilisierten Wasch­bottich geben an, wie heiß ein Kleidungs­stück gewaschen werden kann. Liegt kein Balken unter dem Bottich­symbol, ist die Wäsche robust genug für den Normal­wasch­gang und die Trommel kann voll beladen werden. Ein Balken unter dem Symbol kenn­zeichnet Textilien, die ins Pflegeleicht­programm gehören. Die Trommel sollte dann nicht voll beladen werden. Zwei Balken markieren Wäsche, die im Fein­wasch- oder Woll­wasch­gang gewaschen werden sollte. Dazu muss die Wäschemenge reduziert werden.





Hand­wäsche
Das Zeichen bedeutet: Vorsichtige Hand­wäsche in maximal 40 Grad warmem Wasser ist möglich. Die Textilien sollten nicht im Wasser liegenbleiben. Einige Maschinen sind mit einem Hand­wasch­programm ausgestattet. In unserem Produktfinder Waschmaschinen finden Sie viele Geräte mit Hand­wasch­programmen.



Nicht waschen

Ein durch­kreuzter Bottich weist den Nutzer des Kleidungs­stücks darauf hin, dass es nicht gewaschen werden kann, sondern ein Fall für die chemische Reinigung ist.



Bleichen

Mit einem Dreieck gekenn­zeichnete Textilien vertragen Sauer­stoff­bleiche, wie sie in Voll­wasch­mittel­pulvern enthalten ist, und auch Chlorbleiche. Stehen zwei schräge Striche im Dreieck, ist nur Sauer­stoff­bleiche empfohlen.





Nicht bleichen
Textilien mit durch­kreuztem Dreieck sollten nicht mit Voll­wasch­mittel­pulver gewaschen werden, sondern mit Color- oder Fein­wasch­mittel, Flüssigwaschmittel: 19 Waschmittel im Test, test 02/2013. Mitunter trägt auch weiße Wäsche dieses Zeichen; ohne Bleiche und Aufheller eines Voll­wasch­mittels kann sie aber vergrauen.



Bügeln

Je mehr Punkte das Symbol zeigt, desto heißer darf gebügelt werden. Ein Punkt steht für Bügel­festig­keit bis maximal 110 Grad, vorzugs­weise ohne Dampf. Zwei Punkte empfehlen Temperaturen bis 150 Grad, drei bis zu 200 Grad. Die Punkte sind auch auf Bügel­eisen ables­bar. test hatDampfbügeleisen und Bügelstationen unter die Lupe genommen.




Nicht bügeln

Wer Textilien bügelt, die dieses Zeichen tragen, muss fürchten, dass sich der Farbton verändert, schlimms­tenfalls Fasern schmelzen.





Trocknen im Wäschetrockner

Ein Quadrat kenn­zeichnet alle Hinweise zum Trocknen. Ein Kreis darin signalisiert Hinweise für den Wäschetrockner. Stehen zwei Punkte im Kreis, ist jedes Trock­nerprogramm möglich. Ist es lediglich ein Punkt, sollte die Kleidung nur bei den nied­rigeren Temperaturen eines Schongangs getrocknet werden.



Nicht im Wäschetrockner trocknen

Dieses Zeichen steht auf Textilien, denen der Wäschetrockner zu schaffen macht.





Liegend trocknen

Ein waagerechter Strich im Quadrat ist die Empfehlung, das Kleidungs­stück nicht auf die Leine zu hängen, sondern liegend zu trocknen.




Professionelle Textilpflege


Im Kreis stehen Hinweise für die chemische Reinigung. Ein P erlaubt Reinigung mit allen Löse­mitteln einschließ­lich Perchlore­thylen, ein F erlaubt nur Kohlen­wasser­stoff-Löse­mittel, ein W das Nass­reinigungs­verfahren. Ein oder zwei waagerechte Balken unterm Kreis kenn­zeichnen empfindliche und sehr empfindliche Textilien.